3. Wiener Leadership Kongress

3. Wiener Leadership Kongress

Keynotes am Mi 8. November 2017, ab 18.00Uhr
Kongresstag am Do 9. November 2017, ab 9.00 Uhr

Der Wiener Leadership Kongress ist eine Plattform für Führungskräfte und UnternehmerInnen, die neue Wege in der Führung gehen.

Thema 2017: Wer übernimmt die Führung?

In Zeiten wie diesen, wo unser aller Leben geprägt ist durch Turbulenzen, schnelle Entscheidungen und einem hohen Einfluss verschiedener digitaler Medien und Technologien erleben wir ein Zunehmen von Unsicherheit und Angst. Wir erleben, dass Prognosen immer schwieriger werden. Was sollen wir glauben, wie sollen wir entscheiden, welche Handlungen sollen wir setzen?

Wenn Krisen, Gesetze, soziale Netzwerke oder gar künstliche Intelligenz die Führung übernehmen, was bedeutet das dann für Führungskräfte und UnternehmerInnen? Welchen Einfluss haben äußere Faktoren auf uns als Menschen und welche inneren Faktoren gilt es künftig zu entwickeln und zu stärken? Welchen Mindset und welche Ressourcen braucht es dazu? Wie kann Führung in Zukunft funktionieren? Und welches Verständnis von Führung werden Wirtschaft und Menschen brauchen?

Diesen und weiteren Fragen widmen wir uns am 3. Wiener Leadership Kongress. Freuen Sie sich auf spannende Impulsvorträge, interaktive Diskussionsrunden und einen inspirierenden Austausch.

In Keynotes und Impulsvorträgen wird das Thema “Wer übernimmt die Führung” aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. Darüber hinaus bieten Diskussionsstationen die Plattform zum intensiven Austausch von Praxis-Erfahrungen sowie individuell durchlebten Reflexions- und Entwicklungsprozessen. Menschenbild, Ethik und eine wertschätzende Haltung definieren dabei den Handlungsrahmen.

Die Konferenz

Der Wiener Leadership Kongress versteht sich als Plattform für Menschen, die mitten im Unternehmensalltag stehen und daran interessiert sind, neue Ansatzpunkte und Herangehensweisen in der Unternehmensführung und Zusammenarbeit zu finden und umzusetzen. In Impulsvorträgen und bei Diskussionsstationen stehen  Erfahrungen aus der Praxis und Erkenntnisse aus den individuellen, einher gegangenen Reflexionsprozessen im Mittelpunkt. Menschenbild, Ethik und eine wertschätzende Haltung definieren dabei den Handlungsrahmen.

Alle Speaker und Impulsgeber sind handverlesen. Ausgewählt nach Kriterien wie Pioniergeist, Mut, Haltung und Menschenbild. Alle werden geleitet vom Wunsch, Wirtschaft neu und anders zu gestalten – die Bedürfnisse des Menschen wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Der Kongress ist bewusst keine Veranstaltung „der großen Namen“. Vielmehr geht es darum, Initiativen und Herangehensweisen sichtbar zu machen, die oft abseits der breiten Öffentlichkeit umgesetzt werden und die daraus resultierenden Erfahrungen mit anderen zu teilen.

Mission & Vision

Wir stehen vor einer Zeitenwende. Überall – privat wie in der Wirtschaft – ist Disruption und Veränderung wahrnehmbar. Die Digitalisierung bringt neue Anforderungen für die Arbeitswelt, das Wirtschafts- und Finanzsystem steht am Prüfstand, die Migration nimmt zu und die Armutsschere geht immer weiter auf. In Gesellschaft, Politik und Wirtschaft wird versucht, die Kontrolle zu behalten. Unsere Welt ist so komplex geworden, dass dies allerdings zusehends schwieriger wird.  Diese Veränderungen und Herausforderungen haben auch einen Einfluss auf unsere, in den letzten Jahrzehnten geformten (Business-)“Werte“ wie Gewinnstreben oder Karriere. Die kommenden Generation zeigen uns schon, dass wir auch mitten in einer Veränderung unserer Werte stecken.

Um der Neuausrichtung der kommenden Jahrzehnte gut begenen zu können, werden wir alle gefordert sein, eine innere Stabilität zu entwickeln, die uns in turbulenten Zeiten Halt gibt. Denn wenn im Außen vieles wegbricht, braucht es Stabilität aus sich selbst heraus. Das wird insbesondere auch für Führungskräfte gelten.

Mit dem Wiener Leadership Kongress wollen wir dafür Bewusstheit schaffen und all jenen eine Bühne bieten, die bereits heute – abseits der breiten Öffentlichkeit – neue Wege in ihren Unternehmen und in der Führungsarbeit gehen um den künftigen Herausforderungen gelassen begegnen zu können.  Dabei stellen wir Menschen in den Mittelpunkt, die in ehrlicher, herzoffener und Mut-machender Weise aus ihren sehr persönlichen Erfahrungen berichten. Ein Austausch über Ideen und Ansätze steht dabei im Vordergrund.

Es ist uns ein Anliegen, mit unserem Tun einen Beitrag zu einer sinnorientierten Wirtschaft zu leisten. Gemeinsam mit Vordenkern und Pionieren, die aus dem Unternehmensalltag kommen, wollen wir Bewusstheit schaffen, welche Faktoren moderne Führung heute und in Zukunft ausmacht. Ein wertschätzender, achtsamer Umgang miteinander auf Augenhöhe, das individuelle Gefühl von Orientierung und Richtung sowie wirtschaftlicher Erfolg eines Unternehmens bedingen sich.

Unsere Vision ist es, einen Think Tank für den deutschsprachigen Raum zu etablieren, in dem sich Fachexperten und Teilnehmende gemeinsam auf Augenhöhe einbringen, voneinander lernen und zusammen in der Wirtschaft etwas bewegen.

Mehr dazu unter www.wienerleadershipkongress.at

 

„Und dann war da noch der Mensch,…

der den Teufel an die Wand malte, um Tapete zu sparen.“ (unbekannt)

Angst ist etwas, was unser aller Leben begleitet. Manche mehr und manche weniger. Wir wollen keine Angst haben und versuchen alles zu tun um uns davor zu bewahren. Wir bauen Zäune um unsere Gärten, versichern uns gegen alles möglichen Eventualitäten, kaufen uns Alarmanlagen, gehen zu Vorsorgeuntersuchungen,…

Und obwohl wir ja eigentlich keine Angst haben wollen holen wir uns täglich über die Medien alle erdenklichen Angstszenarien ins Haus, seien das politische Unruhen in unserer Nähe (oder auch Ferne), seien das irgendwelche Krankheitserregen die Epidemien verursachen könnten, seien das wirtschaftliche Schwierigkeiten im eigenen Land oder in Nachbarländern… Themen gibt es viele. Angesichts der aktuellen Datenmissbrauchs- / Datensicherheitsdiskussion ist wieder ein solches Thema am Tisch. Wunderbar, wie wir Menschen uns durch Angst manipulieren lassen, wie wir uns klein halten lassen. Denn das macht die Angst: sie macht uns in der Regel klein und schwach. Das, was früher mal ein überlebenswichtiger Mechanismus war, der ungeahnte Kräfte in uns geweckt hat, ist die Angst in unserer heutigen Gesellschaft zu einem bewusst verwendeten Instrument geworden, wie man Menschen dazu bewegen kann, sich möglichst wenig zu entfalten. Das beginnt bei Angst vor Krankheit oder Jobverlust und endet bei der Angst vor Krieg bzw. vor dem Tod. Angst ist eine Projektion auf die Zukunft eine Projektion auf etwas, von dem wir nicht wissen, ob es überhaupt kommen wird.

“Zu Tode gefurchten ist auch gestorben” heißt ein allseits bekanntes Sprichwort. Wer seinen Fokus im Leben auf die Angst legt, vergisst dabei die Gegenwart und das, was das Leben jetzt ausmacht. Was morgen kommt wissen wir nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir mit den Herausforderungen der Zukunft in der Zukunft auch umgehen können ist groß, denn irgendwann war die Gegenwart ja auch mal Zukunft…