"Prognosen sind schwierig,…

…vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.”
Das habe ich gestern in einem Seminar gehört, in dem wir uns mit dem Thema Zukunft beschäftigt haben.
Warum wollen wir Menschen denn immer in die Zukunft schauen und wissen was auf uns zukommt? Die Kontrolle haben, statt es fließen zu lassen? Wohl oft aus einer Hoffnung heraus, dass es “irgendwann mal besser werden könnte”…? Dabei haben wir doch die Möglichkeit, es uns im Jetzt gut einzurichten, uns zu entspannen, an den aktuellen Dingen zu freuen, nicht zu viel zu planen – wenn wir das möchten.
Was würden wir denn mit den Informationen machen, die unsere Zukunft betreffen? Könnten wir denn damit umgehen, wenn es z.B. nicht die Entwicklungen und Ereignisse wären, die wir uns wünschen, sondern ganz etwas anderes? Etwas, das aus der momentanen Sicht vielleicht auch Angst/ Unsicherheit auslösen könnte, im Augenblick des Geschehens dann aber ganz in Ordnung ist und in den Lauf der Dinge passt?

„Und dann war da noch der Mensch,…

der den Teufel an die Wand malte, um Tapete zu sparen.“ (unbekannt)

Angst ist etwas, was unser aller Leben begleitet. Manche mehr und manche weniger. Wir wollen keine Angst haben und versuchen alles zu tun um uns davor zu bewahren. Wir bauen Zäune um unsere Gärten, versichern uns gegen alles möglichen Eventualitäten, kaufen uns Alarmanlagen, gehen zu Vorsorgeuntersuchungen,…

Und obwohl wir ja eigentlich keine Angst haben wollen holen wir uns täglich über die Medien alle erdenklichen Angstszenarien ins Haus, seien das politische Unruhen in unserer Nähe (oder auch Ferne), seien das irgendwelche Krankheitserregen die Epidemien verursachen könnten, seien das wirtschaftliche Schwierigkeiten im eigenen Land oder in Nachbarländern… Themen gibt es viele. Angesichts der aktuellen Datenmissbrauchs- / Datensicherheitsdiskussion ist wieder ein solches Thema am Tisch. Wunderbar, wie wir Menschen uns durch Angst manipulieren lassen, wie wir uns klein halten lassen. Denn das macht die Angst: sie macht uns in der Regel klein und schwach. Das, was früher mal ein überlebenswichtiger Mechanismus war, der ungeahnte Kräfte in uns geweckt hat, ist die Angst in unserer heutigen Gesellschaft zu einem bewusst verwendeten Instrument geworden, wie man Menschen dazu bewegen kann, sich möglichst wenig zu entfalten. Das beginnt bei Angst vor Krankheit oder Jobverlust und endet bei der Angst vor Krieg bzw. vor dem Tod. Angst ist eine Projektion auf die Zukunft eine Projektion auf etwas, von dem wir nicht wissen, ob es überhaupt kommen wird.

“Zu Tode gefurchten ist auch gestorben” heißt ein allseits bekanntes Sprichwort. Wer seinen Fokus im Leben auf die Angst legt, vergisst dabei die Gegenwart und das, was das Leben jetzt ausmacht. Was morgen kommt wissen wir nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir mit den Herausforderungen der Zukunft in der Zukunft auch umgehen können ist groß, denn irgendwann war die Gegenwart ja auch mal Zukunft…

Dream-Teams träumen nicht.

Teamarbeit kann manchmal ganz schön mühsam sein. Unterschiedliche Menschen kommen zusammen, um gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten und ein Ergebnis zu liefern. Jeder von uns hat schon mal erlebt, wie anstrengend, aber auch wie beflügelnd Teamarbeit sein kann.
Jeder besteht aus verschiedenen Energiefrequenzen, die die Individualität eines Menschen ausmachen und in denen sein persönliches Potenzial liegt. Wir sprechen oft von „Vibrations“ oder von „Chemie“, die im Umgang miteinander erkennbar ist. Das ist jedoch nichts anderes als die individuellen Energien der Menschen, die sich hier begegnen.
Die Dynamik, die sich in einem Team entwickelt, ist somit die Interaktion und Summe der Energiefrequenzen der einzelnen Teammitglieder. Und je nachdem, welche Frequenzen hier zusammentreffen und welche fehlen, kann Teamarbeit entweder funktional oder dysfunktional sein, also konstruktiv und fließend oder destruktiv und stockend erlebt werden. Damit ein Team ein Dream-Team wird, muss eine bestimmte Konstellation von Frequenzen vorhanden sein. Die meisten Teams sind dysfunktionale Teams. In ihnen wird in der Regel viel über Befindlichkeiten diskutiert und die eigentliche Aufgabe, die zu erfüllen ist, geht schleppend voran. Der Energieverlust, der in solchen Teams entsteht, ist für alle Beteiligten spürbar. Die Zusammenarbeit wird schwierig, weil der Energiefluss durch fehlende Frequenzen unterbrochen ist. Verlässt jemand das Team oder kommt jemand neuer dazu, verändert sich die Dynamik und ein Team, das zuvor harmonisch gearbeitet hat, kann plötzlich gar nicht mehr miteinander oder vice versa. Alles eine Frage der Energiefrequenzen, die die neue Person einbringt, oder die nicht mehr vorhanden ist, wenn ein Teammitglied das Team verlassen hat.

Doch wie lässt sich aus einem dysfunktionalen Team ein Dream-Team entwickeln? PentaDesign® ist zum Beispiel eine Methode, mit der man eines zusammenstellen kann. Dabei werden die Frequenzen, die jedes Team-Mitglied einbringt, sichtbar gemacht, sodass man Probleme im Team klar adressieren und lösen kann. Dream-Teams sind hochfunktional. In ihnen wird Zusammenarbeit als einfach und fließend erlebt, weil alle erforderlichen Energiefrequenzen vorhanden sind. Dream-Teams träumen nicht, sondern sind rasch in der Umsetzung. Es scheint so etwas wie ein unausgesprochenenes gemeinsames Verständnis zu geben, welche Richtung einzuschlagen ist und was wie zu tun ist. Dabei entwickelt sich wie von selbst ein konstruktiver Dialog, in dem jedes Teammitglied gehört wird und seinen Beitrag leistet und leisten kann.

"Mein Beruf ist ein Abfallprodukt meines Lebens."

…sagte Klaus-Maria Brandauer jüngst in einem Interview anlässlich seines 70. Geburtstags. “Es hätte auch ganz etwas anderes sein können”, meinte er. Ich fand das eine äußerst inspirierende und spannende Aussage: sehen und leben das die meisten Menschen denn nicht eher umgekehrt? – Das Leben als Abfallprodukt des Berufs?

Arbeiten wir um zu leben oder leben wir um zu arbeiten? Das ist mittlerweile eine zentrale Frage in unserer Gesellschaft geworden. Immer mehr Menschen wollen sich nicht mehr verbiegen. Sie wollen arbeiten, aber haben auch immer stärker den Anspruch, es nicht mehr “nur” des Geldes wegen zu tun. In den letzten Jahren sind eine erstaunlich große Anzahl an Menschen mit Burnout- und ähnlichen Erfahrungen zu mir zu Coachings gekommen, Menschen, die nicht mehr so weitermachen wollten, wie bisher und nicht wissen, wie sie es angehen und verändern können.  Menschen, die als Erwachsene auf der Suchen nach ihren Talenten sind, auf der Suche nach den Dingen, die ihnen Freude bereiten. So viele von uns haben verlernt, was es bedeutet zu leben. Als Kinder wussten wir das noch ganz genau.

Die Zeit vergeht wie im Flug und wie oft vergessen wir, dass unser Leben irgendwann zu Ende ist. Was möchte ich mir denn am Ende meines Lebens sagen können? Wie möchte ich auf mein Leben zurückschauen können?  Wie soll sich mein Leben in der Rückschau anfühlen? Vergessen wir nicht allzu oft, wie wertvoll die Zeit ist, die wir haben und wie achtlos wir oftmals mit dieser Zeit umgehen?

Wir alle haben in der Hand, wie wir mit unserem Leben umgehen, wie wir mit uns selbst und anderen umgehen,  was wir aus unserem Leben machen –  jede einzelne von uns. Und wenn ich auch an äußeren Umständen manchmal nicht viel ändern kann, so kann  ich es immer in meinem Inneren. Ich entscheide, ob ich mich entspanne oder nicht, ob ich mich ärgere oder nicht, ob ich mich freue oder nicht…